CPAP Maske – das Richtige gegen Schlafapnoe

Schlafapnoe ist teilweise mit einem starken Leidensdruck verbunden. Trotz vermeintlich ausreichender Schlafstunden bringt die nächtliche Ruhe keine neue Energie. Schlafstörungen, nachlassende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie Konzentrationsstörungen stellen sich bereits nach kurzer Zeit ein. Bestehen die Atemaussetzer über längere Zeit hinweg, können durch den fortgesetzten Sauerstoffmangel sogar Organschäden auftreten. Zudem müssen Betroffene häufig sehr lange Zeit auf die Diagnosestellung warten. Hier hilft die richtige CPAP Maske.

Mit der richtigen Atemmaske ist es jedoch möglich, die Beschwerden zu lindern – nicht umsonst kommt diese bei der ambulanten Therapie von Schlafapnoe in Kombination mit speziellen Beatmungssytemen bereits seit längerem zum Einsatz. Kein Wunder, denn bei der Behandlung der nächtlichen Atemaussetzer zeigt kein anderes Mittel einen so überzeugenden Erfolg. Dafür ist es allerdings von Nöten, die individuell passende Atemmaske in Kombination zur CPAP Beatmung zu finden. Es liegen sogar Studien vor die belegen, dass CPAP und Gewichtsreduktion den Blutdruck senken würden.

CPAP Beatmung in der ambulanten Therapie

Bei der CPAP Beatmung handelt es sich um ein System, das in der CPAP Maske einen leichten Überdruck bildet und so die Einatmung erleichtert. Atemaussetzern wird damit wirksam vorgebeugt. Je nach Diagnose und Anspruch können bei der CPAP Beatmung noch zusätzliche Funktionen, wie eine leichte Erwärmung oder Befeuchtung der zugeführten Atemluft hinzukommen.

In der ambulanten Therapie spielt außer der Geräuschentwicklung des Beatmungssystems jedoch vor allem die Passform und Eignung der Atemmaske für Schlafapnoe eine entscheidende Rolle.

Die moderne CPAP Maske bei Schlafapnoe – Die Unterschiede der Modelle

Bei der Entscheidung für eine Atemmaske bei Schlafapnoe stehen drei Grund-Modelle zur Auswahl. Namentlich:

  • Nasenmasken
  • Nasenpolstermasken
  • Vollgesichtsmasken beziehungsweise Full Face Masken

Dabei bietet jede Atemmaske sowohl Vor- als auch Nachteile und ist dadurch nicht für jeden Bedarf ideal geeignet. Die folgenden Beschreibungen können allerdings als Orientierungshilfe dienen:

 

I.

Nasenmaske – Die beliebte Atemmaske bei Schlafapnoe

AUFBAU: Die Nasenmaske besteht aus einer vergleichsweise kleinen Auflage, die von der Oberlippe ausgehend den kompletten Nasenbereich umschließt. Um diese Art der CPAP Maske sicher an Ort und Stelle zu halten, ist an der Auflage ein Gurt befestigt, der am Hinterkopf befestigt wird. Auf diese Weise wird der Druck gut verteilt und die Atemmaske gegen Schlafapnoe bewahrt dennoch ihren sicheren Halt.

PROS:
  • Durch den Aufbau der Nasenmaske kann die Luft sanfter eingeleitet werden, was die Gewöhnung an die Atemmaske erheblich erleichtert. Zudem ist diese Form der Maske passend für eine Vielzahl von Apnoe-Patienten.

CONS:
  • Da nur die Nase abgedeckt wird, eignet sich diese Modell-Art nicht für Menschen, die während des Schlafs auch durch den Mund atmen. Weiterhin ist die Auflagefläche vergleichsweise groß, was die Gefahr von druckbedingten Geschwüren erhöhen kann.

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II.

Nasenpolstermaske – Die kleine Leichte

AUFBAU: Unter den CPAP Masken ist die Nasenpolstermaske der Minimalist. Sie bedeckt gerade einmal die Nasenlöcher. Von da ausgehend verläuft ein schmaler Gurt über die Wangen bis an den Hinterkopf.

PROS:
  • Da die Nasenpolstermaske lediglich die Nasenlöcher selbst bedeckt, ist sie vor allem für hautempfindliche Menschen ideal. Zudem eignet sie sich für Bartträger und Personen, die sich durch eine Atemmaske schnell gestört oder eingeengt fühlen. Weiterhin ist die Auflagefläche sehr gering, was das Risiko für Druckgeschwüre reduziert.

CONS:
  • Auch die Nasenpolstermaske eignet sich nicht für Apnoe-Patienten, die durch den Mund atmen. Wer sich während des Schlafs stark bewegt oder einen längeren Schnurrbart trägt, könnte zudem den Halt als unzureichend empfinden oder Probleme bei der vollständigen Abdichtung haben.

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III.

Vollgesichtsmaske – Die Sichere

AUFBAU: Die Vollgesichtsmaske oder Full Face Maske, wie diese auch bezeichnet wird, erstreckt sich über Nase und Mund. Dadurch fällt der Gurt zur Befestigung ebenfalls etwas größer aus, erstreckt sich jedoch wie bei den anderen Modellen gleichermaßen bis zum Hinterkopf. Um die größere Maske entsprechend zu belüften, ist der Schlauch stabiler und weist einen größeren Durchmesser auf.

PROS:
  • Da der Mund ebenfalls mit eingeschlossen ist, sind Full Face Masken die passende Lösung für Allergiker, während der Erkältungszeit und für Menschen, die im Schlaf durch den Mund atmen. Eine komplette Abdichtung ist aufgrund von Form und Größe einfacher zu erreichen, selbst bei Bartträgern oder Männern mit einem ausgeprägten Schnurrbart. Zudem verrutscht die Atemmaske deutlich weniger schnell.

CONS:
  • Die Vollgesichtsmaske ist vergleichsweise groß und kann daher zumindest anfangs als unangenehmer Störfaktor empfunden werden. Durch die große Auflagefläche ist es zudem empfehlenswert, auf besonders gut gepolsterte Ausführungen zu setzen. Anderenfalls drohen bei regelmäßigem Tragen Druckstellen und -geschwüre.

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